The White House Area   

          

              Grafik wurde mit freundlicher Genehmigung von dieser Site eingebaut

Nördlich des Weißen Hauses befindet sich der LaFayette Square, ein Platz mit kleinem Park zwischen der 15th St und 17th St NW. Der Park wurde nach dem Marquis de LaFayette benannt und wird von Villen im Federal Stil gesäumt sowie der von Benjamin Latrobe erbauten St. John`s Church am nördlichen Ende des Platzes. Diese Kirche wird auch President`s Church genannt, da seit der Einweihung jeder Präsident wenigstens einen Gottesdienst in ihr besucht hat. 

In der Mitte vom Platz steht die imposante Reiterstatue von Andrew Jackson. Die Statue selbst stammt von Clark Mills und wurde im Jahre 1953 feierlich eingeweiht. Die Statue selbst war die erste Reiterstatue in dieser Größenordnung gewesen und die vier Kanonen um die Plattform der Statue wurden den Spaniern durch Andrew Jackson entwendet.   

 
 Andrew Jackson Statue  

Aber es befinden sich noch vier weitere Statuen im Park, und zwar in jeder Ecke eine. Diese Statuen sind vier wichtigen ausländischen Persönlichkeiten gewidmet worden, die im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg eine Rolle gespielt haben. Im Südosten des Platzes steht die Statue von LaFayette selbst und am südwestlichen Ende die Statue von Graf Rochambeau, gestiftet als ein Geschenk Frankreichs im Jahre 1902. Des weiteren befindet sich einen Statue des deutschen Baron von Steuben in der nordwestlichen Ecke des Parks. Steuben diente Washington als Adjutant im Unabhängigkeitskrieg. In der Nordostecke befindet sich noch eine Statue von General Thaddeus Kosciuszko, der auf der Seite der Kolonisten gekämpft hatte. 

Durch die Nähe zum Weißen Haus wird der LaFayette Square gerne für Protestkundgebungen genutzt. Westlich vom LaFayette Square steht eine ganze Reihe von Häusern im Federal Style, die als Jackson Place bekannt sind. Dieser Bereich wurde zu Kennedys Amtszeit auf Wunsch seiner Frau Jackie grundsaniert und erstrahlt seitdem in seinem jetzigen Glanz. An der nordwestlichen Ecke davon befindet sich ein Gebäude, das eine nähere Betrachtung wert ist. Das Stephen Decatur House, benannt nach dem Commodore Stephen Decatur, wurde von Benjamin Latrobe entworfen und 1819 fertiggestellt. Es ist eines der letzten von Latrobe noch erhaltenen Stadthäusern in Washington, das von ihm entworfen wurde. Latrobe selbst wurde bekannt für seinen architektonischen Werke im Capitol Building, The White House sowie der Saint John’ s Church am nördlichen Ende vom LaFayette Square. 

 
Decatur House  

Das Haus wurde für Commodore Stephen Decatur entworfen, der zu diesem Zeitpunkt auf dem Höhepunkt seiner Marinelaufbahn stand und ein gefeierter Held aus dem War of 1812 war. Die Decaturs lebten aber nur für kurze Zeit dort. Denn 20 Monate nach dem Einzug starb Stephen Decatur am 20. März 1820 bei einem Duell mit seinem Rivalen Commodore Barron. In den darauffolgenden Jahren wechselten oft die Besitzer, unter anderem wohnte auch der spätere Präsident Martin Van Buren dort. 

Das Decatur Haus erlebte eine zweite Blütezeit im Jahre 1871, als es von General Edward Beale erworben wurde. Änderungen führten dazu, dass nun mehr viktorianische Züge vorhanden waren gegenüber dem klassischen Design von Latrobe. Als Beale 1902 starb, ging der Besitz in dessen Sohn über. Diverse Restaurationen 1946 und während der 60er Jahre verwandelten das Decatur House in seinen ursprünglichen Zustand zurück. Heute ist das Haus ein Museum und kann besichtigt werden.

Weitere Infos: http://www.decaturhouse.org/

Ebenfalls am LaFayette Square befindet sich das Dolley Madison House. Es wurde 1820 errichtet und von der ehemaligen First Lady Dolley Madison im Jahre 1836 bezogen, nachdem ihr Mann, James Madison, gestorben war. Neben ihr wohnten später unter anderem noch George McClellan dort, der es im Amerikanischen Bürgerkrieg als Hauptquartier benutzte.

Über das Dolley Madison House kursieren jede Menge Legenden und es wird behauptet, dass man an hellen Vollmondnächten Mrs. Madison auf der Veranda sehen könne, wo sie in einem Schaukelstuhl säße. Schon im 19. Jahrhundert wurde oftmals behauptet, Dolley Madison würde auf der Veranda sitzen, wenn die Herren der damaligen Gesellschaft den Washington Club zu später Stunde verließen und dort vorbeigingen. Auf jeden Fall lohnt sich des Abends ein Blick in eines der riesigen Fenster im Erdgeschoss zu werfen, denn alle Räume sind hell erleuchtet und man kann auf einen riesigen Kamin blicken sowie auf die schön eingerichteten Räume, die sich nahezu in ihren ursprünglichen Zustand befinden. Wunderschön anzusehen ist auch der Eisenbalkon aus dem 19. Jahrhundert, der unzählige Verschnörkelungen aufweist. 

 

Dolley Madison House  

Nun verlassen wir erst einmal den LaFayette Square und begeben uns auf die wohl berühmteste Straße der Welt – der Pennsylvania Avenue. Hier befindet sich unter anderem der Amtssitz des amerikanischen Präsidenten , das Old Executive Building und das Blair House. Dieser Bereich rund um das Weiße Haus wurde erst umfangreichen Sanierungsarbeiten unterzogen, die im Januar 2004 begonnen hatten und sich bis 2005 hinzogen. Nun jedenfalls erstrahlt der abgesperrte Bereich zwischen der 17th St. NW und 15th St. NW im neuen Glanz, denn es wurden neue automatisch in die Erde versenkbare Absperrungen installiert, der Platz gepflastert und mit viel Grün versehen. Für den Autoverkehr ist dieser Abschnitt der Pennsylvania Ave. Schon seit dem 11. September 2001 gesperrt und nun völlig in der Hand der Touristen, Fußgänger und Offiziellen, strengstens bewacht vom Secret Service.   

 

Direkt gegenüber vom White House befindet sich das sogenannte Blair House, das im Jahre 1824 gebaut wurde. Ursprünglich war es für Joseph Lovell gebaut worden, ehe es 1836 von Francis Preston Blair übernommen wurde, einem Berater von Andrew Jackson. Das gesamte Jahrhundert über blieb das Haus im Besitz der Blair Family. 

Im Jahre 1942 wurde das Haus dann auf Vorschlag der First Lady Eleonore Roosevelt von der US Regierung gekauft und dient seitdem als Gastquartier für offizielle Gäste des US Präsidenten. Mrs. Roosevelt hatte nämlich Winston Churchill, zu der Zeit Gast des White House, mitten in der Nacht in den Privaträumen herumwandern sehen, weil er auf der Suche nach dem Präsidenten war, damit er mit ihm ein zuvor begonnenes Meeting fortsetzen konnte. Daraufhin beschloss Mrs. Roosevelt, das ab sofort alle Gäste des Präsidenten außerhalb des White House schlafen sollten. So geschah es dann auch, als man das Blair House kaufte. Seitdem werden alle Staatsoberhäupter, aber auch andere Gäste des Präsidenten dort untergebracht. 

Von 1848 bis 1951 wohnte Präsident Truman im Blair House, da zu dieser Zeit das Weiße Haus grundsaniert wurde. Man kann das Blair House nur von außen besichtigen, es ist nicht für die Öffentlichkeit zugängig. 

  
Blair House
 

The White House 

Und nun brauchen wir uns eigentlich nur noch einmal umzudrehen, um den Blick frei zu haben für das wohl berühmteste Bundesgebäude der USA: das Weiße Haus. Es ist nicht nur sehr bekannt, sondern ist gleichzeitig das älteste Bundesgebäude in Washington DC. The President’ s House, wie man es ursprünglich nannte, wurde noch vor dem Capitol oder diversen Monumenten errichtet und George Washington, auch wenn er nie persönlich im Weißen Haus gewohnt hat, suchte persönlich das Landstück dafür aus. 

In einer Ausschreibung versuchte man nun, den besten Vorschlag für die President Mansion auszuwählen und die Wahl fiel 1792 auf den Entwurf von James Hoban, einen Iren, der zu der Zeit in Charleston lebte. Hoban hatte viele der Details für die neue Residenz vom Leinster House in Dublin übernommen, das heute Sitz des irischen Parlaments ist. Am 13. Oktober 1792 wurde dann der Grundstein gelegt und nach acht Jahren Bauzeit wurde das White House am 1. November 1800 fertiggestellt.
John Adams wurde der erste Präsident, der im White House einzog. Noch war das White House unvollendet und gerade im Inneren fühlte man sich zu jener Zeit alles andere als heimisch.

Thomas Jefferson machte sehr bald Vorschläge für strukturelle Veränderungen und mit Hilfe des Architekten Benjamin Latrobe wurden unter anderem Säulengänge hinzugefügt, die heute sowohl den East Wing als auch den West Wing mit dem Hauptgebäude verbinden.

White House North Lawn 

1814 wurden dann im britisch – amerikanischen Krieg nahezu alle wichtigen Gebäude von britischen Truppen niedergebrannt. Auch das Weiße Haus wurde daher nicht verschont und in Brand gesteckt. Die Briten übten damit Vergeltung aus für das abgebrannte kanadische Parlamentsgebäude in der Schlacht von York. Sowohl das Capitol als auch das White House brannte nahezu bis auf die Grundmauern nieder. Einzig und alleine zwei Gegenstände konnten gerettet werden, darunter ein Gemälde von George Washington, das First Lady Dolley Madison aus dem brennenden Gebäude bergen konnte. 

Nach dem Brand setzten sich die Architekten Latrobe und Hoban zusammen und hielten am ehemaligen Design fest. Im Jahre 1824 wurde das Nordportal hinzugefügt und obwohl Latrobe diverse Vorschläge für einen Portico nach dem Wiederaufbau machte, wurde das Portal von Hoban entworfen. Im Jahre 1829 wurde dann das South Portico entworfen und dem Gebäude angegliedert. Italienische Bildhauer, die man auch für das Capitol engagiert hatte, gaben den Säulen an beiden Portalen ihre heutige Form im ionischen Stil.

Heute besteht das White House aus einem Komplex mit drei Gebäuden. Im Zentrum davon befindet sich die ursprüngliche Residenz, dann folgen die beiden von Jefferson entworfenen Kolonnaden, die das Hauptgebäude mit dem West und Ostflügel verbinden. Im Hauptgebäude selbst befinden sich die Privaträume des Präsidenten, sowie Räumlichkeiten für Zeremonien. Von 1949 – 1952 wurde das White House einer umfangreichen Renovierung unterzogen, bei der die gesamten Innenräume abgebaut wurden und mit Stahl – und Betonkonstruktionen verstärkt wurden. Einige Erneuerungen wurden ebenfalls mit eingebaut wie eine Klimaanlage und in den Zeiten des Cold War natürlich auch ein Schutzbunker. Während John F. Kennedy im Weißen Haus residierte, leitete seine Frau Jaqueline eine weitere Umbauphase und viele der Räume wurden wieder in ihren ursprünglichen Zustand hergestellt und dekoriert. 

1902 wurde der Westflügel des White House gebaut, um die wachsende Zahl von Stabsmitgliedern unterbringen zu können. Dort befindet sich auch das Oval Office, das offizielle Büro des amerikanischen Präsidenten. Es ist tatsächlich oval angelegt mit drei großen Fenstern auf der südlichen Seite des Raumes. Außerdem befinden sich vier Türen in diesem Raum, wovon eine unter anderem in den Rose Garden führt und eine ins Büro der Sekretärin des Präsidenten. 

Zwar zog das Arbeitszimmer des Präsidenten schon 1902 in den neu angebauten Westflügel, aber erst 1909, während der Taft Regierung, wurde das Oval Office konstruiert. 1929 zerstörte ein Feuer den Großteil des Oval Office, aber man baute alles wieder auf und installierte zusätzlich eine Klimaanlage. Das Oval Office wird mit jedem neuen Präsidenten ganz nach seinen Vorstellungen dekoriert und so kann jeder Amtsinhaber seinem Arbeitszimmer auf Zeit eine persönliche Note geben. 2005 wurde als letzte Neuerung ein neuer Fußboden verlegt, der ursprüngliche Korkboden wurde im Lauf der Jahre mehrfach durch neue Dekors und Materialien ersetzt.  

 

Grafik wurde mit freundlicher Genehmigung von dieser Seite eingebaut  

Ebenfalls im West Wing befinden sich der Cabinet Room, wo sich der Präsident mit den Mitgliedern der derzeitigen Regierung trifft. Direkt unter dem West Wing befindet sich der Situation Room. Dort trifft sich der Präsident mit seinen Sicherheitsberatern, um bei diversen Krisen im In – und Ausland zu beraten.

Das Oval Office und der West Wing gehörte zu den Bereichen, die man nicht während einer Tour im Weißen Haus besichtigen konnte. 

Weitere Infos:Oval Office - White House Museum

Im Jahre 1942 wurde dann der Ostflügel dem White House hinzugefügt. In diesem Flügel des White House sind die Büros der First Lady und Rosalynn Carter war im Jahre 1977 die erste First Lady, die dort ihr Büro bezog. Ursprünglich war der Ostflügel 1942 während des 2. Weltkrieges gebaut worden, um einen darunter befindlichen Bunker zu verbergen, den man in Notfallsituationen nutzen wollte. Dieser als Presidential Emergency Operations Center bekannte Bunker soll sogar einem nuklearen Anschlag standhalten. Zuletzt wurde er nach den Anschlägen des 11. September 2001 genutzt, um den Vizepräsidenten Dick Cheney, Conoleezza Rice sowie mehreren Stabsmitgliedern Schutz zu geben. 

Seit dem 11. September 2001 ist die beliebte Tour durch das Weiße Haus nahezu nicht mehr möglich und kann nur noch von US Bürgern nach langer Voranmeldung und über dessen Abgeordneten durchgeführt werden. Bislang können internationale Besucher nicht wieder an Tickets für die Tour gelangen. Ob sich das in naher Zukunft wieder ändern wird, steht bisher nicht fest.

Auf jeden Fall konnte man vorher von den 123 Räumen der 6 Level neun Räume besichtigen. Um mal einen kleinen Überblick zu erhaschen, wie es denn drinnen überhaupt aussieht, kann man auf folgende Links gehen, und an einer Foto - Tour teilnehmen. 

Ground Floor - White House Museum

First Floor - White House Museum

Second Floor - White House Museum

Third Floor - White House Museum

Weitere Infos: Welcome to the White House

Schon im 19. Jahrhundert wurden die ersten Bäume und Büsche angepflanzt, sowie die ersten Gewächshäuser angelegt. Aber erst im Jahre 1935 wurde das White House Grundstück und die Gartenanlagen in der heutigen Form von Frederick Law Olmstedt Jr. entworfen. Seitdem hat nahezu jede First Family etwas zu dem Gartengrundstück beigetragen. So hat zum Beispiel Woodrow Wilson’ s Ehefrau Ellen die ersten Rosen im West Garten angepflanzt und John F. Kennedy erweiterte den Rose Garden soweit, um dort Zeremonien im Freien abhalten zu können. Der East Garden wurde von Mrs. Lyndon B. Johnson mit diversen Blumen bepflanzt und in Jackie Kennedy Garden umbenannt. 

 

Rose Garden  

 
Blick vom Rose Garden auf den West Sitting Hall Room mit Halbmondförmigen Fenster  

Die White House Grounds ans Gardens können zweimal im Jahr von der Öffentlichkeit besucht werden. Und zwar gibt es dann immer die Spring oder Fall Garden Tours. Die Tickets werden am Tag der Tour ab 8 Uhr morgens am Besucherzentrum an der Ellipse nach der First Come, First Served Basis vergeben und man sollte schon sehr früh da sein, um sich eines der begehrten Tickets zu ergattern. Anschließend kann man auf dem Gartengelände herumlaufen, muß aber auch zur angegebenen Uhrzeit dort sein, da man nachträglich nicht mehr auf das Gelände gelassen wird.


 

Geht man nun die 15th St. NW ein Stückchen hinunter nach Süden, kommt man zur E Street, einen ebenfalls abgeriegelten und mit Sicherheitsbeamten bewachten Bereich. Von hier aus hat man nun einen wundervollen Blick auf dem South Lawn des White House sowie dessen berühmteste Südansicht mit dem Truman Balkon.Es vergeht kaum ein Tag, an dem man diese Ansicht nicht in irgendeiner Nachrichtensendung betrachten kann. Ein hoher schmiedeeiserner Zaun versperrt das Gelände zum White House. Hier auf dem South Lawn landet auch immer Marine One, der Helikopter des Präsidenten. Begleitet wird Marine One von zwei weiteren Helikoptern, die immer, bevor sie auf dem Rasen landen, zwei bis drei Runden über die Stadt fliegen und erst dann zur Landung ansetzen.


 

White House South Lawn  

Gegenüber des South Lawn, auf der anderen Straßenseite, befindet sich The Ellipse, auch als President’ s Park South bekannt. Dieser 52 Acre große Park ist für die Öffentlichkeit zugängig und wird sehr oft für Veranstaltungen benutzt. 1791 wurde der erste Plan für diesen Park entworfen, aber erst 1867 begann man mit den Arbeiten, nachdem das Grundstück während des Civil War als Viehweide benutzt wurde. Im Jahre 1879 pflanzte man mehrere amerikanische Eichen entlang der Grenzen des Parks zur 15Th St NW und 1890 wurde die ersten elektrischen Lampen entzündet. Ebenfalls in diesem Zeitraum gab der Kongress seine Zustimmung, den Platz für größere Meetings und Veranstaltungen zu benutzen. 

 Winter am White House  

Ebenfalls im President’ s Park South befindet sich der National Christmas Tree, eine 12m hohe Colorado Blautanne, die aus Pennsylvania stammt und am 20. Oktober 1978 dort eingepflanzt wurde. Jedes Jahr eröffnet der amerikanische Präsident mit einer feierlichen Zeremonie die drei Wochen andauernde Festivität, in der jeden Abend lokale und auch überregionale Chöre auftreten und Weihnachtslieder aufführen. 

Wegen der iranischen Geiselnahme im Jahre 1979 und 1980 wurde nur der Stern auf der Spitze entzündet, und als man die Geiseln dann am 20. Januar 1981 befreite, wurde zu diesen besonderen Anlass der Baum das einzigste Mal in der Geschichte des National Christmas Tree im Januar entzündet und dekoriert.

 

 National Christmas Tree 

Die Tradition mit einem dekorierten Weihnachtsbaum begann schon im Jahre 1923, als Calvin Coolidge den ersten Weihnachtsbaum an der heutigen Stelle errichtete. Neben der großen Fichte, die jedes Jahr anderes dekoriert wird, gibt es seit 1954 noch 56 kleinere Fichten, die sowohl jeden einzelnen Bundesstaat als auch die fünf Territorien und den District of Columbia repräsentieren. Jeder dieser kleinen Fichten wird mit Weihnachtsschmuck aus dem jeweiligen Staat dekoriert, und diese stellen entweder historische, kulturelle oder andere wichtige Hintergründe dar.

Geht man nun weiter nach Westen, fällt einem an der Westseite des White House ein großer Bau im französischen Second Empire Stil auf. Es ist das Old Executive Office Building, was nun in Eisenhower Executive Office Building umbenannt wurde und das frühere State, War und Navy Ministerium beherbergte. Das Gebäude wurde zwischen 1881 und 1888 von Alfred B. Mullet errichtet und hatte die Renwick Gallery als Vorbild, einer Kunstsammlung in Washington. Als es 1957 nicht mehr von Nutzen war, wurde es beinahe abgerissen. Nach einer grundlegenden Renovierung wurde es unter Schutz gestellt und beherbergt heute diverse Büros, darunter das des Vizepräsidenten, der Nationalen Sicherheitsbehörde und vieler Haushaltsbehörden.

Old Executive Office Building mit 1st Division Memorial 

Kleiner Tip an Rande: einen ganz besonders schönen Blick auf das White House und Washington Monument hat man von der Sky Terrace im Hotel Washington. Die Cocktails schlürfen sich gerade von Mai bis Oktober auf der Open Air Terrasse besonders gut, ansonsten hat man auch vom Skyroom Restaurant einen super Blick. Absolut empfehlenswert!!!

Weitere Infos: www.hotelwashington.com/dining.php#

Hotel Tipp: 

Nicht weit vom White House entfernt befindet sich  zwischen 11th Street NW und E Street NW das Hotel Harrington, das Zimmer zu passablen Preisen anbietet. Die zentrale Lage bietet sich daher hervorragend als  Ausgangspunkt für die Erkundung von Washington DC an

JW Mariott Hotel:
klassisches Hotel in zentraler Lage


Restaurant Tipps:  

 Ollie's TrolleyBurgers, Fries und Milk Shakes. Nettes Ambiente 

                          12th St NW

Harriet' s Family Restaurant:  Burger, Steaks und Sandwiches. Frühstück, Lunch und Dinner werden angeboten. Nettes Familienerestaurant mit einem großen Kid' s Menü.

 432 11th ST. NW, Washington DC

Harry's Pub:  Bar und Restaurant 

Neben diversen Sorten Bier kann man hier auch gut Burger, Steaks und Sandwiches essen gehen. 

 436 11th St. NW, Washington DC