Der Notch Trail im Badlands NP



 Der Badlands NP liegt im Suedwesten von South Dakoka und besticht durch seine einzigartige und ungewoehnliche Landschaft  bestehend aus Huegeln, Mesas, Canyons, durch Erosion geformte scharfkantige Kuppen und bizarre Formationen. Inmitten dieser aus Sedimenten geformten Landschaft befidnet sich eine wunderbare Prairielandschaft, die unzaehligen Tieren und Pflanzen eine Heimat bietet.  Auch wenn der Park auf dem ersten Blick oede und lebensfeindlich wirkt, so gibt es doch unzaehliges zu entdecken. Sei es nun auf den unzaehligen Stopps entlang der Parkstrasse oder auf einer der kurzen oder etwas laengeren Hikes.
Eine dieser Wanderungen ist der 1,5 Meilen lange Notch Trail, der mitten ins Herz der bizarr geformten Badlands fuehrt und einem am Ende mit einen wunderschoenen Blick in die umliegende Umgebung belohnt.



Nur wenige Meilen oestlich des Ben Reifel Visitor Centers befindet sich ein grosszuegig angelegter Parkplatz, der Zugang zu diversen kurzen Hikes bietet. Hier parkt man nun und laeuft nun zum suedlichen Ende der Parking Area zum Beginn des Trailheads vom Notch Trail. Dieser Trail ist, obwohl sehr kurz, doch recht steil und bietet auf seiner kurzen Distanz wunderbare Einblicke in die Badlands Landschaft.
Schon zu Beginn des Trails gibt es wieder Warnschilder, die auf Prairieklapperschlangen hinweisen. Diese verstecken sich gerne im knie bis huefthohen Gras, doch in der Regel bekommt man die scheuen Tiere nur aeussert selten zu Gesicht. Man sollte auf alle Faelle auf dem Trail bleiben und nicht durch das hohe Gras laufen.



Der gut auszumachende Trail fuehrt erst einmal fuer eine Weile durch einen kleinen Canyon und immer wieder gibt es Auswaschungen entlang des Weges, verursacht durch schnell abfliessendes Wasser waehrend starker Regenfaelle. Der lehmhaltige weiche Boden kann da natuerlich keinen Widerstand bieten. Von daher ist festes Schuhewerk auf alle Faelle empfehlenswert.



Schon sehr bald kommen die ersten Felsnadeln, Huegel und spitzen scharfkantigen Formationen in Sicht. Ersosion ist hier ununterbrochen am Werk und laesst die Badlands nach und nach durch Wind und Wetter zerbroeseln. Viele der Huegel sind so fragil, das es nur eine der Frage der Zeit ist, bis sie entweder zusammenfallen oder durch Erosion abgetragen sind.



Von daher ist es wirklich wichtig, auf dem vorgegebenen Trail zu bleiben, um diesen Schritt nicht noch schneller voranzutreiben.
Kurz darauf  erreicht man eine Stelle, die so steil ist, das hier eine Leiter angebracht wurde, um diese zu ueberwinden. Fuer Leute mit Hoehenangst koennte diese Stelle leicht zum Problem werden, zumal die Stufen in der leiter nicht in gleichen Abstaenden angebracht sind. In der Regel ist es aber problemlos, ueber die Leiter auf das hoeher gelegene Terrain zu gelangen.





Der Trail fuehrt nun an einen recht steilen Rim vorbei und offenbart wunderbare Blicke in die umliegende Umgebung und die immer hoeher aufragenden Huegel. War fuer eine einzigartige Landschaft.



An einer besonders heiklen Stelle die aufgrund von Erosion arg unsicher wurde, ist extra ein Schild angebracht worden und hier fuehrt eine Umgehung mit etwas Kletterei von den Cliffs weg zu etwas sicheres Terrain.



Kurz darauf entfernt sich der Trail komplett von den Cliffs und fuehrt nun inmitten der Lehmhuegel hindurch, die nun zu allen Seiten aufragen. Am Ende gelangt man zu einer Stelle, von der man einen wunderschoenen Blick in die umliegende Landschaft im Westen hat.
Ein Hike, der sich wirklich lohnt.





Hier ist das Ende des Trails erreicht und auf dem gleichen Weg geht es nun wieder zurueck zum Trailhead und Parkplatz.



Anfahrt:  ca. 2 Meilen oestlich des Ben Reifel Visitor Center gelegen befindet sich der grosszueglich angelegte Parkplatz an der Route 240
Dauer:  ca. 1 Stunde, je nachdem, wie ausgiebig man fotografieren moechte.
Laenge: etwa 1,5 Meilen Roundtrip
Beste Zeit:  Vormittags
Schwierigkeiten: mittel,mit einigen kurzen, aber recht steilen Cliffs, wenig Schatten. Es muss eine steile Passage mittels Leiter ueberwunden werden
Wasserstellen: keine, bitte ausreichend Wasser mitnehmen
Besonderheiten: der gesamte Trail ist ohne Schatten, daher besonders im Sommer an Sonnenschutz und Kopfbedeckung denken. Festes Schuhwerk ist zwingend empfehlenswert

Map:


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